Produkte-Informationen zu den verschiedenen Artikeln in unserem Shop
Manchmal ist es nicht leicht sich aus einer Fülle von Angeboten das richtige Produkt herauszusuchen.
Hier bieten wir Dir nützliche Tipp's und Kaufhilfen, so dass Du schlussendlich wirklich das richtige Produkt ausgewählt hast. Dabei stützen wir uns
auf Testberichte von Organisationen wie TCS oder Konsumenten-Plattformen wie den K-Tipp.
VELOTRäGER
DACHTRäGER
DACHBOXEN
DACHKöRBE
SKI-UND SNOWBOARDTRäGER
KINDER
VELOTRäGER
Fahrradträger/Veloträger
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Ein Fahrradträger/Veloträger erlaubt Dir die Mitnahme eines Fahrrades mit einem anderen Fahrzeug. Der Träger schafft bei vielen Fahrzeugen überhaupt erst die Möglichkeit die relativ sperrigen Fahrräder in einem Stück mitzuführen und sorgt zudem für eine auf Fahrräder angepasste Befestigungsmöglichkeit.
Dabei wird unterschieden zwischen Kupplungsträger (Montage auf den Kugelkopf der Anhängerkupplung, Heckträgern, welche am FahrzeugheckHeckklappe befestigt werden, Dachträgern und Deichselträgern (beim Wohnwagen). Transportiert werden, können bis zu 4 Fahrräder, je nach dem, auch eBikes, oder Mountainbikes.
Viele Träger sind in Ihrer Grundausstattung auf den Transport von 2 Fahrzeugen ausgerichtet. Es kann, bei den meisten Anbietern, jedoch auch nachgerüstet werden (Erweiterungen für das 3te Fahrrad).
- Treibstoffverbrauch
Den grössten Einfl uss auf den Kraftstoffverbrauch hat der Velotransport mit dem Dachund dem Heckklappenträger. Das kann oft 3
Liter mehr auf 100km/h bedeuten! Der Kupplungsträger verursacht nur einen geringen Mehrverbrauch (Hinweis TCS)
- Tipps und Fahrsicherheit
Der Transport von Velos ist erlaubt, wenn weder das Kontrollschild noch die Schlussleuchten abgedeckt werden. Ebenfalls
sichergestellt sein muss, dass die Ladung das Fahrzeug nicht mehr als 20cm pro Seite überragt, die Gesamtbreite 2m nicht übersteigt
und niemand gefährdet wird. Bei Auslandfahrten innerhalb Europa ist zu beachten, dass bei überstehender Ladung
(z.B. Heckklappen- oder Kupplungsträger) häufi g eine Warntafel montiert werden muss. Diese kostet ca. 50 bis 60 CHF und ist bei
Anbietern von Autozubehör oder Campingaccessoires erhältlich.
Um Velos vor Witterung und Verschmutzung besser zu schützen, kann eine Fahrradabdeckung verwendet werden, die ab ca. 40 CHF
im Velofachhandel angeboten wird. Beim Transport eines Fahrrades im oder am Auto muss auf eine gute Befestigung geachtet
werden. So kann ein ohne Befestigung ins Fahrzeug gelegtes Velo bei einem Unfall für die Insassen zum tödlichen Geschoss
werden! Weiter ist zu beachten, dass sich der Fahrer an die neuen Gegebenheiten mit den montierten Fahrrädern gewöhnen muss.
Die neuen Dimensionen (Höhe, Breite) und die anderen Gewichtsverhältnisse spielen hier eine Rolle. Durch die neue Gewichtsverteilung
ändert sich das Fahrverhalten, ein Stabilitätsprogramm kann den Fahrer unterstützen. Durch das Mehrgewicht und
den erhöhten Luftwiderstand durch denFahrradträger steigt der Treibstoffverbrauch an, auch mit unbeladenem Träger.
Beim Dachträger darf die maximale Dachlast des Autos (siehe Fahrzeugausweis) nicht überschritten werden.
Das Stabilitätsprogramm ESP stellt einen Sicherheitsgewinn dar und sollte wenn möglich beim Neuwagenkauf berücksichtigt
werden (Hinweis TCS).
Fahrradträger für die Anhängerkupplung
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Die leichteste Montage bewerkstelligt der Anhängerkupplungsträger. Dort wird mittels eines Schnellverschlusses, mit einem Griff, der gesamte Träger fixiert und schon können die Fahrräder aufgeladen werden. Dies erfordert auf jeden Fall, dass Ihr Auto über eine Anhängerkupplung verfügt. Es gibt Fahrzeuge bei denen ist eine Anhängerkupplung bereits beim Kauf fix montiert. Man kann jedoch auch nachträglich eine abnehmbare oder fixe Anhängerkupplung montieren. Die Kosten variieren je nach Fahrzeug und beginnen bei ca. 1200 Franken. Auskunft gibt der Garagist.
Falls Du in der glücklichen Lage bist, über eine Anhängerkupplung zu verfügen, dann empfehlen wir Ihnen einen Anhängerkupplungsträger. Die Vorteile sind, dass diese Träger oft über Schnellverschluss und Abklappmechanismus verfügen. Ein Zerkratzen des Autos ist sehr unwahrscheinlich, da keine direkten Berührungspunkte mit dem Auto stattfinden (lediglich Anhängerkupplung). Der Kupplungsträger passt immer - egal auf welches Fahrzeug, da er keine anderen Autoteile zur Befestigung benötigt, ausser der Anhängerkupplung. Die Kupplungsträger sind teurer, als die Heckträger. Bei uns findest Du aber auch günstige Varianten des Kupplungsträgers. Achtung: Anhängerkupplungen aus Aluminium sind nicht immer kompatibel mit einem Fahrradträger!
Das sagt der TCS zu Kupplungsträgern:
"..Kupplungsträger sind leicht zu beladen, bedingen aber eine Anhängerkupplung Kupplungsträger sollten durch einen Fachmann montiert werden, allerdings bedingt
die Montage dieses Systems, dass das Fahrzeug mit einer Anhängerkupplung ausgerüstet ist. Die Beladung ist sehr einfach, da die Fahrräder nur auf eine geringe Höhe angehoben
werden müssen. Die Velos lassen sich gut befestigen. Dieses Trägersystem ist im Vergleich zu anderen Systemen relativ teuer und schwer. Mit und ohne Beladung verlagert
sich das Gewicht des Fahrzeugs nach hinten, was einen Einfl uss auf das Fahrverhalten hat.."
Heckfahrradträger
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Wenn Du keine Anhängerkupplung hast oder Dir das Ganze zu kostspielig ist, bietet sich der Heckfahrradträger an. Er wird an der Heckklappe montiert. Bei Wohnmobilen werden sie auch häufig an der heckseitigen Wand des Aufbaus fest angebracht. Viele Heckträger sind so hoch, dass sie die Heckleuchten und das Nummernschild nicht verdecken. Die Halterungen der Fahrräder sind oft hochklappbar um im unbeladenen Zustand die Länge des Fahrzeugs zu reduzieren. Nachteil: Bei einigen Modellen lässt sich die Heckklappe nicht mehr öffnen. Vorteil: günstiger Preis. Ein Heckfahrradträger kann fast auf alle Fahrzeuge montiert werden: Fliessheck, Steilheck usw. - Vorsicht ist geboten, wenn Die Heckklappe über Abschlüsse aus Glas verfügt, dann muss auf einen Heckträger verzichtet werden. Im Internet und bei den Herstellen gibt es Typenlisten, welche Auskunft geben, ob Dein Fahrzeug für den jeweiligen Heckträger geeignet ist..
Das sagt der TCS zu Heckfahrradträgern:
"..Heckklappenträger erlauben einen einfachen und stabilen Transport von Velos Die Montage eines Heckklappenträgers erfordert meist zwei Personen. Ist der Träger
einmal montiert, lassen sich die Velos problemlos und stabil befestigen. Ein Nachteil ist der erschwerte oder verunmöglichte Zugang zum Kofferraum. Auch können in der Praxis
oft Lackschäden am Fahrzeug auftreten.."
Dachfahrradträger
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Dachträger nutzen die häufig am Fahrzeug vorhandenen Aufnahmepunkte für Dachgepäckträger oder werden auf deren Grundgerüst befestigt. Der Transport erfolgt in aller Regel mit aufrecht in oder entgegen der Fahrtrichtung stehenden Fahrrädern. Es existieren auch Varianten für den liegenden Transport. Nachteilig wirkt sich dort der erhebliche erhöhte Luftwiderstand aus. Außerdem muss das Fahrrad auf das Dach gehoben werden. Es werden jedoch auch Träger mit Hebehilfen angeboten. Beim Dachträger bleibt die Grundfläche des Fahrzeugs unverändert, was das Rangieren erleichtert und die Sicht nach hinten wird nicht versperrt, wie es zum Beispiel bei Heckträgern der Fall ist. Jedoch ist bei geringen Durchfahrtshöhen (zum Beispiel Parkhäuser) Vorsicht geboten.
Das sagt der TCS zu Dachfahrradträgern:
"..Dachträger erfordern Kraftaufwand beim Beladen und erhöhen Seitenwindempfindlichkeit. einen hohen Kraftaufwand beim Beladen.
Sind diese mit einem “Lift-System“ ausgerüstet, ist das Beladen einfacher, da es hilft das Fahrrad auf das Dach zu heben. Die Montage
des Dachträgers kann je nach Fahrzeug und Modell aufwändig sein. Durch das Freistehen der Fahrräder auf dem Dach ist zudem der
Einfluss von Fahrt- und Seitenwind beim Fahren deutlich spürbar.."
DACHTRäGER
INFORMATIONEN ZUM DACH-/RELINGTRAEGER
Viele Fahrzeuge (Kombis, Offroader) verfügen über eine Dachreling. Die Dachreling ist ein Grundträger für den Transport auf dem Fahrzeugdach. Dieser Grundträger besteht aus 2 Schienen / Metallstangen, welche in längsrichtung fix auf dem Fahrzeugdach montiert sind.
Um beispielsweise eine Dachbox auf Deinem Auto zu befestigen, benötigst Du nun einen Relingträger auch Dachträger genannt. Diese beiden Verstrebungen werden im rechten Winkel zur Dachreling (quer zur Fahrtrichtung) befestigt. Die Verschraubung wird an der fest montierten Dachreling vorgenommen. Die Dach-/Relingträger verfügen über entsprechendes Zubehör, um Gegenstände zu befestigen.
Im Handel gibt es verschiedene Lösungen. Es gibt Komplettset's welche Trägerrohre und Füsse beinhalten. Verschiedene Anbieter bieten kombinierbare Lösungen an. Dabei kann der Trägerfuss individuell auf Ihr Fahrzeug
ausgwählt werden und dann mit einem entsprechenden Dachträgerrohr kombiniert werden.
DACHBOXEN
INORMATIONEN ZU DACHBOXEN
Das Ziel einer Dachbox ist es, zusätzlichen Stauraum für den Transport deiner Utensilien zu schaffen. Besonders beliebt sind Dachboxen für den Transport von Snowboards und Skiern oder für die Reise in die Ferien.
Mit Dachboxen lässt sich großdimensioniertes und damit meist sperriges Gepäck auf Urlaubsreisen transportieren. Dadurch bleibt mehr Platz im Auto, was die Reise für die Mitreisenden bequemer macht. Darüber hinaus kann mehr Gepäck mitgeführt werden. Der Kofferraum wird entlastet und das Ein- und Auspacken wird erleichtert. Das ist vor allem dann von Vorteil, wenn das Auto mehrmals pro Reise an verschiedenen Stationen ein- und ausgeladen werden muss.
DACHBOXENSYSTEME
Heute sind zwei Systeme von Dachboxen auf dem Markt. Das bekannteste ist die Box aus hartem Plastik oder neuerdings auch aus Karbon. Ebenfalls eine Neuheit sind die faltbaren Boxen. Der Vorteil: Sie können einfacher verstaut werden, wenn sie nicht in Gebrauch sind.
Dachboxen werden meist in 3 Farbvarianten angeboten: Schwarz glanz/matt, Silbergrau, dunkelgrau (carbon). Es gibt jedoch auch Firmen, welche die Dachbox individuell auf Ihre Wagenfarbe abstimmen (Beispiel: Modula, Italien).
ARGUMENTE FüR DEN KAUFENTSCHEID FüR EINE DACHBOX
Vor dem Kauf einer Dachbox solltest Du Dir überlegen, was transportiert wird resp. welche Bedürfnisse Du abdecken möchtest. Die Größe der Dachbox richtet sich nach der Gepäckmenge, die Du transportieren willst. Entscheide Dich dabei im Zweifelsfall besser für eine etwas größere Variante, die viele Einsatzzwecke einschliesst.
Wichtiges Attribut für den Kauf einer Dachbox sind beispielsweise der Öffnungsmechanismus, die Beladbarkeit (einseitig, beidseitig, Fahrerseite, Beifahrerseite). Verfügt die Dachbox über eine Diebstahlsicherung und ist Sie selbst abschliessbar? Sind innerhalb der Dachbox Riemen zur Sicherung der Ladung vorhanden? Auch sollten Dachboxen an den Befestigungspunkten stabil und verwindungssteif sein, damit auch bei plötzlichen Bremsmanövern und den dabei wirkenden starken Kräften alles dort bleibt, wo es hingehört. Der Deckel der Dachbox sollte einrasten und offen stehen bleiben, dies erleichtert das Beladenen und schützt Deinen Kopf vor Beschädigung durch den Deckel.
Schlussendlich ist es eine gute Idee, auf vorhandene Gütesiegeln, wie z. B. dem TüV- oder GS (Geprüfte Sichherheit)-Zeichen zu achten.
BEFESTIGUNG DEINER DACHBOX AM AUTO
Um eine Dachbox überhaut am Fahrzeug befestigen zu können, benötigst Du eine Auflage / Führung. Diese wird Relingträger / Dachträger genannt. Viele Autos (Kombis, Offroader) verfügen bereits serienmässig über eine solche Einrichtung. Ansonsten musst Du Dich auch um dessen Beschaffung kümmern.
SICHERHEIT
Fahrverhalten: Das Fahrverhalten ändert sich. Einerseits ist das Fahrzeug sensibler bei Seitenwind, andererseits neigt sich das Auto mehr in Kurven.
Ausserdem: Gegenstände in der Box sollten zwingend mit Gurten gesichert sein, Dies empfehlen TCS-Experten. Ansonsten können die Inhalte der Box beim Bremsen oder einem Aufprall herausgeschleudert werden. Üblicherweise gehen auch leichtere Gegenstände wie beispielsweise Sporttaschen, Beutel, Strandmatten etc mit auf den Weg . Diese Gegenstände sollten so eingeladen werden, dass sie die Lücken rund um die schwereren Gepäckstücke möglichst kompakt ausfüllen.
Dachboxen solltest Du sorgfältig montieren und in regelmässigen Abständen während der Fahrt auf ihren festen Sitz am Fahrzeug überprüfen.
TRIBSTOFFVERBRAUCH UND INNENGERäUSCHE
Zur Ermittlung des Treibstoffmehrverbrauchs wird ein Fahrzeug ohne Träger, mit leerem Träger, mit beladener schmaler Dachbox und beladener breiter Dachbox, jeweils bei 100 und 130 km/h getestet. Gegenüber der Fahrt ohne Träger bei 100 km/h ergibt sich für die schmale Box ein Mehrverbrauch von etwa einem Liter auf 100 km, die breite Box kommt auf einen Mehrverbrauch von 1,3 Litern auf 100 km. Bei 130 km/h sind die Mehrverbräuche etwa doppelt so gross. Auch das Innengeräusch bei 130 km/h wurde gemessen, hier jedoch ohne grosse Unterschiede in den Ergebnissen zwischen schmaler und breiter Box. Im Gegensatz zum Fahrzeug ohne Last auf dem Dach erhöht sich das Innengeräusch um etwa 2 bis 3 dB(A). Allein das Mitführen des leeren Grundträgers führt zu einer Erhöhung des Innengeräuschs um mehr als 1 dB(A).
DACHKöRBE
Wenn Du leidenschaftlich gern Abenteuer erlebst und einen entsprechenden Lebensstil pflegst, bieten wetterfeste Gepäckkörbe Dir Platz, Flexibilität und Eleganz für unendlich viel Stauraum.
Gepäckkörbe bieten Platz, Flexibilität und Eleganz für unendlich viel Stauraum. Von äußerst stilvollen, leichten Gepäckkörben, die die Eleganz des Fahrzeugs betonen, bis hin zu wirklich robusten Modellen für die härtesten Expeditionen abseits befestigter Wege: Alle Modelle bieten genügend Platz für sperrige Ausrüstung und bestechen dadurch dass Sie uneingeschränkter Zugang zum Kofferraum und Heck des Fahrzeugs bieten.
SKI-UND SNOWBOARDTRäGER
Schütze Deine Ski's und Snowboards sowie Deine Stiefel, Taschen und sonstige Ausrüstung vor Wind und Wetter. Deine Vorteile auf einen Blick:
- Der Zugang zur Hecktür/zum Kofferraum bleibt frei
- Platz auf dem Dach für sonstiges Zubehör bleibt erhalten
- Mehr Platz im Wagen
- Schutz der Ausrüstung vor Wind und Wetter
Vor geraumer Zeit haben Auto-Designer entdeckt, dass Autos ohne Regenrinne schöner sind. Und erst noch windschnittiger. Deshalb gibt es kaum mehr Neuwagen mit Regenrinne. Dachträger lassen sich nur noch an speziellen Befestigungspunkten montieren. Deshalb braucht fast jedes Automodell einen anderen Dachträger.
Doch viele Automobilisten sind nicht mehr bereit, nach jedem Fahrzeugwechsel einen neuen Träger zu kaufen. Die Folge: Sie transportieren Ski und Snowboards auf dem Rücksitz. Roland Allenbach von der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) rät davon ab: «Das ist sehr gefährlich. Bei einem Unfall oder einer Vollbremsung fliegen die Ski mit unheimlicher Wucht nach vorne.»
Wenn Ski und Boards im Wageninnern transportiert werden sollen, dann zumindest in einer dafür vorgesehenen Öffnung in der Lehne des Rücksitzes. So lassen sich Sportgeräte vom Kofferraum aus durchschieben.
Liegen Ski in der so genannten Durchreiche, können diese bei einem Unfall zwar nach vorne rutschen, sagt Beat Wyrsch vom TCS. «Aber das mögliche Rutschen zwischen den vorderen Sitzlehnen ist organisiert und die Passagiere sind nicht betroffen.»
Gerade Kombi-Besitzer transportieren ihre Sportgeräte gerne im Kofferraum. Dagegen ist laut Allenbach nichts einzuwenden. «Voraussetzung ist, dass ein Gitter oder zumindest ein Netz den Kofferraum vom Passagierraum abtrennt.»
Bleibt der Transport auf dem Dach: Sinnvoll sind Dachboxen, weil Ski und Snowboards so geschützt sind und sich Skischuhe und Kleider verstauen lassen. Vorsicht: Wer seine Dachbox vollstopft, überschreitet leicht die erlaubte Dachlast. Wie hoch diese ist, steht im Fahrzeugausweis.
Konventionelle Transportsets sind da viel handlicher. Erhältlich sind zwei Systeme:
- Skiträger: Sie bestehen aus Füssen, Holmen und Halteelementen für die Ski.
- Skihalter: Die Halteelemente kann man separat kaufen und auf den Grundträger montieren. Grundträger gibt es mit verschiedenen Holmen: Vierkantrohre (22 x 32 mm) und Aluschienen. Halteelemente passen meist nur auf eine Holmart.
Mittlerweile sind die separaten Ski- und Snowboardhalter weit verbreitet. Denn der Grundträger lässt sich auch anderweitig nutzen - zum Beispiel für die Montage eines Velo- oder Surfbretthalters.
Das müssen Sie über Ski-/Dachträger wissen:
- Transportieren Sie nur Wintersportgeräte? Dann sind Sie mit gewöhnlichen Skiträgern gut bedient.
- Laden Sie verschiedene Lasten aufs Dach, kaufen Sie besser einen Grundträger und Halteelemente.
- Prüfen Sie, ob das gewünschte Modell auf Ihr Auto passt. Oft sind die Angaben auf die Packung aufgedruckt. Ansonsten haben die meisten Hersteller Listen, auf denen steht, welche Füsse mit welchen Automodellen kompatibel sind.
- Ist die Bedienungsanleitung verständlich? Ist das Montieren und Demontieren des Trägers einfach?
- Montage und Demontage sollten ohne Werkzeug möglich sein.
- Vergewissern Sie sich, dass Ihre Ski auf den Träger passen. Problematisch können Carving-Ski (zu dick) und hohe Bindungsplatten sein.
- Ist das Autodach stark gewölbt, kann es sein, dass die Bindungen das Dach berühren (Lackschäden!). Probieren Sie den Skiträger erst aus.
- Montieren Sie die Ski mit den Spitzen nach hinten. Das senkt den Benzinverbrauch.
- Ski und Snowboards dürfen nicht rutschen. Die Bindungen sollten am vorderen Holm anstehen, damit sie bei einer Vollbremsung nicht gegen den Holm schlagen.
- Träger dürfen unter keinen Umständen verrutschen. Kontrollieren Sie nach ein paar Kilometern Fahrt immer alle Schrauben.
- Entfernen Sie die Träger, wenn Sie sie nicht brauchen. So sparen Sie Benzin.
- Pflegen Sie die Gummiteile regelmässig.
Montage mit Klemmen, Magnet oder Saugnapf
Für die Montage eines Dachträgers gibts fünf verschiedene Systeme.
- Regenrinne: Hier lassen sich Träger gut befestigen, aber neue Autos haben kaum noch Regenrinnen.
- Klemme: Bei neueren Autos brauchts Klemmen oder Füsse, die exakt auf die Befestigungspunkte passen. Bei manchen Automodellen ist die Befestigung sehr schwierig. Deshalb kommt es vor, dass das Dach Schaden nimmt. Und: Beim nächsten Auto brauchen Sie wahrscheinlich neue Klemmen oder neue Füsse.
- Reling: Viele Kombis sind mit einer Reling ausgestattet. Daran lassen sich spezielle Relingträger hervorragend befestigen.
- Magnet: Träger mit Magneten lassen sich leicht montieren. Allerdings nur auf Stahldächern. Nachteile: Beschädigung des Daches möglich. In Kontakt mit Stahl kann der Magnet rasch altern.
- Saugnapf: Ist ebenfalls leicht zu montieren. Der Lack darf keine Schäden aufweisen. Sonst kann Luft unter den Saugnapf gelangen. Die Folge: Das Vakuum baut sich ab. Der Saugnapf verliert von einer Sekunde zur anderen die Haftung. Skiträger und Ski fliegen davon (Quelle: www.K-Tipp.ch).
KINDER
INFORMATIONEN KINDERSITZ
Ein Kindersitz ist eine an die geringe Körpergröße von Kindern angepasste Sitzgelegenheit. Im Speziellen wird damit zumeist ein Sitz für den sicheren Transport von Kindern in Fahrzeugen bezeichnet, der über Befestigungssysteme für den Sitz und Rückhaltesysteme für das Kind verfügt, oder zumindest die Sitzposition des Kindes so erhöht, dass der für den Sitzplatz vorgesehene fahrzeugeigene Sicherheitsgurt nicht am Hals entlang, sondern über die Schulter verläuft.
HINWEISE AUF DIE NEUEN GESETZLICHEN VORSCHRIFTEN IN DER SCHWEIZ
Ab dem 1. April 2010 müssen Kinder bis zwölf Jahre und 150 cm (was zuerst eintrifft) eine Kinderrückhaltevorrichtung (Kindersitz) verwenden. Bisher lag die Altersgrenze bei sieben Jahren, was verglichen mit den EU-Staaten sehr tief war. Zudem müssen Kindersitze mit einer ECE-Etikette der Version 44.03 oder .04 versehen sein.
Alle heute neu angebotenen Produkte entsprechen diesem Stand der europäischen Norm. Ältere Kindersitze vor 1995 mit den Normen 44.01 oder .02 sind ab diesem Datum nicht mehr zugelassen. Auf Plätzen, welche lediglich mit einem Beckengurt ausgerüstet sind, müssen Kinder ab 7 Jahren nur mit diesem und nicht mit einer speziellen Kinderrückhaltevorrichtung gesichert werden.
Kennzeichnung am Kindersitz zur Überprüfung:
Am Kindersitz muss ein ECE-R-44-Prüflabel angebracht sein.
Die Seriennummer unterhalb des Kreises beginnt mit 03 oder 04
(Datum: 01.04.2010). Sitze mit der Nummer 03 gibt es seit dem Jahre 1995.
LINKS:
http://www.kindersitze.tcs.ch (Info TCS zum neuen Gesetz)
Neu entwickelte Kindersitze schützen bei einem Seitenaufprall deutlich besser als alte Modelle. Zu diesem Resultat kam der TCS in einem grossen Crash-Test.
Kinder bis sieben Jahre dürfen seit dem 1. Januar nicht mehr ohne Kindersitz im Auto unterwegs sein. Wer sein Kind dennoch ohne Kindersitz oder Sitzerhöher mitführt, riskiert neben einer Busse aber vor allem das Leben des Kindes.
Denn in den zehn Jahren von 1991 bis 2000 verunfallten und verletzten sich mehr als 6500 Kinder in einem Personenwagen. Ein Grossteil dieser Kinder hätte mit dem richtigen Rückhaltesystem den Unfall schadlos oder nur mit kleinen Blessuren überstanden. Studien zeigen nämlich, dass ungesicherte Kinder sich siebenmal häufiger tödliche oder schwere Verletzungen zuziehen als Kinder in guten und richtig befestigten Kindersitzen.
Der Touring Club der Schweiz (TCS) geht gar einen Schritt weiter als der Gesetzgeber und empfiehlt, Kinder bis zum zwölften Lebensjahr oder 1,5 Meter Körpergrösse mit geeigneten Kinderrückhaltesystemen zu sichern. Kleinere Kinder sind laut TCS durch den Dreipunktgurt nicht optimal geschützt (Quelle: K-Tipp).
Weitere Informationen über Kindersitze:
Ein Ratgeber «Auto-Kindersitze ist bei jeder TCS-Filiale für jedermann gratis erhältlich.

